k-fetisch // café-kollektiv http://kfetisch.blogsport.de Sun, 18 Aug 2019 10:05:57 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Trigger Warnung. Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und Allianzen. http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/18/trigger-warnung-identitaetspolitik-zwischen-abwehr-abschottung-und-allianzen/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/18/trigger-warnung-identitaetspolitik-zwischen-abwehr-abschottung-und-allianzen/#comments Sun, 18 Aug 2019 10:05:57 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/18/trigger-warnung-identitaetspolitik-zwischen-abwehr-abschottung-und-allianzen/ Jungle World präsentiert nächsten Donnerstag 22.8./ 20 Uhr / im k-fetisch

Trigger Warnung. Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und Allianzen. (Verbrecher Verlag)

Podiumsdiskussion mit Eva Berendsen (Herausgeberin) und Andreas Rüttenauer und Bettina Wilpert (Autor*innen).

Moderation: Irene Eidinger (Jungle World)

Identitätspolitik steckt in der Sackgasse: Empowerment wird auf Gender-Sternchen und die Vermeidung des N-Worts verkürzt. Überall sollen Minderheiten vor möglichen Verletzungen geschützt werden – in Uniseminaren, Kunst und Mode, im Netz und bei öffentlichen Events. Für alle, die Politik nicht mit eigener Betroffenheit belegen, schließt sich die Debatte. Wer mit der anspruchsvollen Pflichtlektüre nicht hinterherkommt, ist raus. Die solidarische Kritik an diesen Exzessen wird zum Dilemma in einer Zeit, in der Rechte gegen Unisextoiletten und die »Ehe für alle« hetzen – und Linke darin »Pipi fax« oder den Aufstieg von Trump begründet sehen. Zwischen Abwehr und Abschottung richtet der Band den Blick auf die Fallstricke der Identitätspolitik und sucht nach Allianzen jenseits von Schuldzuweisungen und Opferkonkurrenz.

Mit Beiträgen von Markus Brunner, Charlotte Busch, Eva Berendsen, Saba-Nur Cheema, Sarah Elsuni, János Erkens, Leo Fischer, Lena Gorelik, Deborah Krieg, Stefanie Lohaus, Sama Maani, Meron Mendel, Hadija Haruna-Oelker, Massimo Perinelli, Andreas Rüttenauer, Hilal Sezgin, Gadi Taub, Tom Uhlig, Céline Wendelgaß, Bettina Wilpert und Hengameh Yaghoobifarah.

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Buchpremiere „Frauen*rechte und Frauen*hass“. Antifeminismus und die Ethnitisierung von Gewalt http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/11/buchpremiere-frauenrechte-und-frauenhass-antifeminismus-und-die-ethnitisierung-von-gewalt/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/11/buchpremiere-frauenrechte-und-frauenhass-antifeminismus-und-die-ethnitisierung-von-gewalt/#comments Sun, 11 Aug 2019 18:59:51 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/11/buchpremiere-frauenrechte-und-frauenhass-antifeminismus-und-die-ethnitisierung-von-gewalt/ Nächsten Donnerstag, 15. August 2019, 20 Uhr im k-fetisch

Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, durch Angriffe auf reproduktive Rechte, Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Das gemeinsame Feindbild vereint Akteur*innen unterschiedlicher politischer Spektren, von der extremen Rechten über Konservative bis hin zur vermeintlichen gesellschaftlichen Mitte. Sie treffen sich in einer Ideologie von Frauen*hass, Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit, dem Wunsch nach einer binären patriarchalen Geschlechterordnung und einer Männlichkeit, die gemeinhin als »toxisch« bezeichnet wird. Dieser Glaube an die männliche Vorherrschaft stellt die Grundlage für Beziehungsgewalt, sexualisierte Gewalt, Femizide und antifeministischen Terrorismus dar. Antifeminismus ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch tödlich sein.

Paradoxerweise hat die antifeministische Rechte »Frauenrechte« für sich entdeckt, vor allem dort, wo die »weiße Frau als Opfer« eine neue, doch zugleich altbekannte, Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz, Wien oder Berlin. Eine antifaschistische Kritik, die diese rassistischen Frauenrechtskämpfe als reine Instrumentalisierung abtut, verkennt allerdings, dass das Engagement rechter Frauen* für »Frauenrechte« für diese auch als Akt der Selbstermächtigung funktioniert – der jedoch antifeministisch bleibt.

Dagegen stellt dieses Buch einen Feminismus, der die Fundamente der patriarchalen Ordnung hinterfragt, der Männlichkeit nicht heilen will und der grundlegend antifaschistisch ist.

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Kampagne Outsourcing & Befristungen verbieten http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/03/kampagne-outsourcing-befristungen-verbieten/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/03/kampagne-outsourcing-befristungen-verbieten/#comments Sat, 03 Aug 2019 08:34:15 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/08/03/kampagne-outsourcing-befristungen-verbieten/ Präsentiert von Cinéma Klassenkampf
Mittwoch, 7. August 2019, 20:00 im k-fetisch

In Berlin kämpfen seit Jahren mehrere Belegschaften gegen Outsourcing und Befristung. Nun haben sie sich in der „Kampagne Outsourcing und Befristungen verbieten“ zusammengeschlossen Es geht insbesondere, aber nicht nur, um Unternehmen im Verantwortungsbereich des Landes Berlin. Berlin hat ca. 60 Tochterunternehmen aus landeseigenen Unternehmen wie u.a. der Charité oder Vivantes ausgegründet, um die unteren Lohngruppen nicht nach Tarif bezahlen zu müssen. – Diese Kolleg_innen (in den Krankenhäusern sind es z.B. Therapeut_innen, Logistiker oder das Reinigungspersonal) verdienen für dieselbe Arbeit einige hundert Euro weniger im Monat als ihre beim Mutterunternehmen direkt angestellten Kolleg_innen.

„Auslagerung und Befristung sind zwei der wichtigsten Mittel, mit denen unsere Löhne gedrückt und unser Widerstand dagegen geschwächt werden. Mit dem Outsourcing in künstliche getrennte Tochterfirmen werden wir zu Beschäftigten zweiter Klasse, die keinen Anspruch mehr auf gleiche Bezahlung haben. Und mittels ständiger Befristung unserer Verträge wird nicht nur der Kündigungsschutz ausgehebelt, es wird auch dafür gesorgt, dass viele sich nicht gegen die schlechten Löhne wehren. Denn sonst ist klar, wer nicht mehr verlängert wird.

Dieses Prinzip ist nicht nur im privaten Sektor beliebt, es macht auch vor öffentlichen Einrichtungen keinen halt – ganz im Gegenteil: Etwa 60 ausgelagerte Tochterfirmen gibt es allein bei Berliner Landesbetrieben. Statt der üblichen Tarifverträge im öffentlichen Dienst, gibt es also an Krankenhäusern, Flughäfen und Unis plötzlich individuell ausgehandelte Verträge mit Bezahlung „nach Nase“ oder den Abschluss von Haustarifen, die deutlich unter dem Niveau des „Mutterbetriebs“ liegen.“ (aus dem Aufruf zur Unterschriftensammlung der Kampagne)

Einzelne Belegschaften wie die vom Botanischen Garten und der CPPZ (Therapeutinnen in der Charité) haben sich wieder in das Mutterunternehmen zurückgekämpft, andere versuchen das seit Jahren relativ erfolglos (z.B. die Beschäftigten der Vivantes Service GmbH VSG und der Charité Facility Management CFM).

Die Kampagne möchte alle diese Kämpfe zusammenbringen, sodass eben nicht jede Belegschaft für sich selber immer aufs Neue den gleichen Kampf führen muss.

Wir zeigen Videos zu aktuellen Kämpfen in Berlin und es werden Beschäftigte der FU Berlin und der BVG, sowie Vertreter_innen der Kampagne anwesend sein, um zu berichten.

Teil der Kampagne sind
ver.di aktiv – Basisgewerkschaftsgruppe
Organize:strike
Solidarity with Workers of Wombat’s Hostel Berlin
Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht

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Algiers-Paris und zurück Univeralismus und Identitätspolitik in der postkolonialen Situation Eine Diskussion mit Nedjib Sidi Moussa (Paris) http://kfetisch.blogsport.de/2019/07/30/algiers-paris-und-zurueck-univeralismus-und-identitaetspolitik-in-der-postkolonialen-situation-eine-diskussion-mit-nedjib-sidi-moussa-paris/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/07/30/algiers-paris-und-zurueck-univeralismus-und-identitaetspolitik-in-der-postkolonialen-situation-eine-diskussion-mit-nedjib-sidi-moussa-paris/#comments Tue, 30 Jul 2019 18:00:44 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/07/30/algiers-paris-und-zurueck-univeralismus-und-identitaetspolitik-in-der-postkolonialen-situation-eine-diskussion-mit-nedjib-sidi-moussa-paris/ Wo es früher um Immigration und Klassenlage ging, um nordafrikanische oder eingewanderte Arbeiter, ist heute in Frankreich ganz selbstverständlich von „Muslimen“ die Rede. Staatliche Institutionen, islamische Vereinigungen und auch Teile der Linken haben dazu beigetragen, die soziale Frage zu verdrängen und Leuten ein religiöses Label zu verpassen, auch wenn sie vielleicht noch nie eine Moschee von innen gesehen haben.

Gegen diesen Trend hat Nedjib Sidi Moussa in seinem Essay über die „Muslimfabrik“ Stellung bezogen, der in Frankreich lebhafte Kontroversen ausgelöst hat und inzwischen auch auf Deutsch vorliegt. Besonders die Rolle von Linken, die im Namen des Kampfs gegen „die Islamophobie“ Bündnisse mit reaktionären Klerikern schließen, findet dabei Beachtung.

Gegenläufig zu dieser identitätspolitischen Wende stehen die jüngsten Kämpfe für Brot und Freiheit in Algerien, die Moussa an Ort und Stelle beobachtet und ausführlich kommentiert hat. Auch sie sollen an diesem Abend Thema sein.

Eine Veranstaltung der Jungle World.

Moderation: Bernd Beier

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Dienstag, 30. Juli 2019, 20 Uhr
K-Fetisch

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Algiers-Paris und zurück. Univeralismus und Identitätspolitik in der postkolonialen Situation. Eine Diskussion mit Nedjib Sidi Moussa (Paris) http://kfetisch.blogsport.de/2019/07/24/algiers-paris-und-zurueck-univeralismus-und-identitaetspolitik-in-der-postkolonialen-situation-eine-diskussion-mit-nedjib-sidi-moussa-paris-2/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/07/24/algiers-paris-und-zurueck-univeralismus-und-identitaetspolitik-in-der-postkolonialen-situation-eine-diskussion-mit-nedjib-sidi-moussa-paris-2/#comments Wed, 24 Jul 2019 12:11:11 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/07/24/algiers-paris-und-zurueck-univeralismus-und-identitaetspolitik-in-der-postkolonialen-situation-eine-diskussion-mit-nedjib-sidi-moussa-paris-2/ Dienstag // 30.07. // 20.00

Wo es früher um Immigration und Klassenlage ging, um nordafrikanische oder eingewanderte Arbeiter, ist heute in Frankreich ganz selbstverständlich von „Muslimen“ die Rede. Staatliche Institutionen, islamische Vereinigungen und auch Teile der Linken haben dazu beigetragen, die soziale Frage zu verdrängen und Leuten ein religiöses Label zu verpassen, auch wenn sie vielleicht noch nie eine Moschee von innen gesehen haben.

Gegen diesen Trend hat Nedjib Sidi Moussa in seinem Essay über die „Muslimfabrik“ Stellung bezogen, der in Frankreich lebhafte Kontroversen ausgelöst hat und inzwischen auch auf Deutsch vorliegt. Besonders die Rolle von Linken, die im Namen des Kampfs gegen „die Islamophobie“ Bündnisse mit reaktionären Klerikern schließen, findet dabei Beachtung.

Gegenläufig zu dieser identitätspolitischen Wende stehen die jüngsten Kämpfe für Brot und Freiheit in Algerien, die Moussa an Ort und Stelle beobachtet und ausführlich kommentiert hat. Auch sie sollen an diesem Abend Thema sein.

Eine Veranstaltung der Jungle World.

Moderation: Bernd Beier

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Dienstag, 30. Juli 2019, 20 Uhr
K-Fetisch

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Netzfeminismus. Ein Mittel zum (Selbst-) Zweck? http://kfetisch.blogsport.de/2019/06/24/netzfeminismus-ein-mittel-zum-selbst-zweck/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/06/24/netzfeminismus-ein-mittel-zum-selbst-zweck/#comments Mon, 24 Jun 2019 16:02:34 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/06/24/netzfeminismus-ein-mittel-zum-selbst-zweck/ Mittwoch den 03.07. um 20.00 bei uns

Der Feminismus ist längst im Web 2.0 angekommen. Blogs und vor allem soziale Medien sind als Plattformen für feministische Positionen und Debatten nicht mehr wegzudenken.Sie öffnen für eine diverser werdende feministische Bewegung einen relativ leicht zugänglichen Raum, um sich zu vernetzen und ihre Kritik an den sexistischen Zuständen sichtbar zu machen. Hashtag Kampagnen wie #aufschrei, #ausnahmslos und international #metoo ist es in der vergangenen Jahren gelungen, auch über feministische Zusammenhänge hinaus, ein Bewusstsein für alltägliche sexualisierte Gewalt gegen Frauen* zu schaffen und zugleich Debatten über den Versuch der rassistischen Vereinnahmung feministischer Errungenschaften anzustoßen. Aber wie viel bringen gesteigerte Reichweite und Klicks wirklich, wenn es darum geht ganz analog das Patriarchat abzuschaffen?

Netzfeministische Debatten scheinen häufig vor allem ein Internetphänomen zu bleiben. Eine Übersetzung in efolgreiche politsche Kampagagne oder gar gesellschaftliche Wirksamkeit gelingt viel zu selten. Was hat das mit der politischen Ausrichtung und sozialen Zusammensetzung der Aktivistinnen* selbst zu tun und mit dem Eindruck, dass auf Twitter und anderswo mehr oder weniger toxisch feministische Positionen zunehmend gegeneinander diskutiert werden?

Mit Yasmina Banaszczuk und Merle Stöver wollen wir im Rahmen unserer Veranstaltunsreihe „…still have to protest this shit!“ darüber sprechen, was den deutschsprachigen Netzfeminismus von anderen unterscheidet und wie er sich in den vergangen Jahren verändert hat. Worin die Potenziale, aber auch die Grenzen digitaler feministischer Mobilisierung liegen, auf dem Weg zu einer Gesellschaft in der Geschlecht keine hierarchisierende Kategorie mehr sein muss, darüber möchten wir im Anschluss mit euch diskutieren.

Yasmina Banaszczuk ist Journalistin und Autorin in Berlin. Sie berät Organisationen und spricht auf Konferenzen zu den Themen Digitale Kutur und Feminismus.

Merle Stöver studiert Antisemitismusforschung, forscht und schreibt zu Antisemitismus und Geschlecht, ist Autorin in u.a. „Beißreflexe“ und „Feministisch streiten“. Von 2011 bis 2016 betrieb sie einen feministischen Blog.

Veranstaltet von der Autonomen Neuköllner Antifa

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Screening: Bravado Magenta http://kfetisch.blogsport.de/2019/05/21/screening-bravado-magenta/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/05/21/screening-bravado-magenta/#comments Tue, 21 May 2019 17:47:08 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/05/21/screening-bravado-magenta/ Mittwoch // 22.05. // 20.00

Bravado Magenta (Documentary / 2019, only in english)

An exposé on the intersection of coloniality and patriarchy. A performative documentary which critically analyzes racialized masculinities through self-cartography and storytelling.

Written and Directed by Bocafloja (Nana Dijo, 2016, Dir.) after the film: Q & A with Bocafloja & & Spoken Word Performance

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=CibuSOWr8Ac

http://www.emancipassion.com/

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Danke, Antifa! Vom antifaschistischen Notwehrkonzept und staatlichen Gewaltmonopol http://kfetisch.blogsport.de/2019/03/13/danke-antifa-vom-antifaschistischen-notwehrkonzept-und-staatlichen-gewaltmonopol/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/03/13/danke-antifa-vom-antifaschistischen-notwehrkonzept-und-staatlichen-gewaltmonopol/#comments Wed, 13 Mar 2019 14:18:27 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/03/13/danke-antifa-vom-antifaschistischen-notwehrkonzept-und-staatlichen-gewaltmonopol/ Diskussionsveranstaltung am Donnerstag // 21. März // 20.00 Uhr

Obwohl die Statistiken eine deutliche Zunahme rechter Gewalttaten in den letzten Jahren belegen, herrscht immernoch die Überzeugung, rechte Scharfmacher*innen entschuldigen und rechte Übergriffe relativieren zu müssen. Trotz einer offensichtlichen Bedrohungslage, wie der Brandserie in Neukölln, wird rechte Gewalt ausgeblendet, verschleiert und verharmlost. Die partielle gesellschaftliche Sensibilisierung nach dem NSU-Komplex hinsichtlich der Verstrickung staatlicher Institutionen in den rechten Terror hat weder zu einem Umbau der Sicherheitsorgane noch zur politischen Einsicht geführt, die rechte Mitte und den rechten Rand verstärkt ins Visier zu nehmen.

Wer sich und andere vor Neonazigewalt schützen will, muss sich also nach wie vor mit Selbstschutz im weiteren Sinne beschäftigen. Doch die Auseinandersetzung mit Neonazis steht vermehrt aus Teilen der “Zivilgesellschaft” unter Beschuss. Selbst von AfD-Trollen und staatlichen Förderungen unter Druck gesetzt, wird sich bei jedem unglücklich stolpernden Nazi von einer lang erprobten und halbwegs erfolgreichen Praxis im Kampf gegen Neonazis distanziert. Als faden Ausweg ertönt gleichzeitig der Ruf nach den Sicherheitsbehörden…

Ein Diskussionsabend zu antifaschistischem Selbstschutz und zu strukturellen Hindernissen bei der Strafverfolung am Beispiel Neukölln.

Präsentiert von der ANA (Autonome Neuköllner Antifa)

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Feministische Empfängnis – Vortrag von Madita Medusa http://kfetisch.blogsport.de/2019/03/03/feministische-empfaengnis-vortrag-von-madita-medus/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/03/03/feministische-empfaengnis-vortrag-von-madita-medus/#comments Sun, 03 Mar 2019 17:01:52 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/03/03/feministische-empfaengnis-vortrag-von-madita-medus/ Donnerstag // 07.03. // 20.00Uhr

Feministische Empfängnis – Madita Medusa wirft einen feministischen Blick auf Reproduktion

Es scheint, als würde die Biologie der Gleichberechtigung im Wege stehen: Schwangerschaft, Geburt, Stillen. Kaum geht es um Reproduktion, werden Frauen mit Argumenten der Biologie in eine konservative Mutterrolle gedrängt, die gesamtgesellschaftlich gehegt und gepflegt wird.

Werdenden Vätern hingegen wird mittels selber Argumentation ihre Relevanz in Sachen Säuglingspflege abgesprochen. Wir Menschen haben uns längst von biologischen Zwängen emanzipiert – ob mit Brille oder künstlichem Hüftgelenk – doch beim Thema Kinderkriegen stehen die Uhren still.

Vom Orgasmus, über die Empfängnis bis zur Elternzeit – Madita Medusa schmeißt in ihrem Vortrag nicht nur traditionelle Vorstellungen von Familie, sondern auch romantisierte Fußfesseln wie „Mutterliebe“ über Bord.

Nicht nur für Menschen mit Gebärmutter spannend.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Referentin wird gebeten.

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Lesung: Sprengel für alle mit Ute Wieners http://kfetisch.blogsport.de/2019/01/08/lesung-sprengel-fuer-alle-mit-ute-wieners/ http://kfetisch.blogsport.de/2019/01/08/lesung-sprengel-fuer-alle-mit-ute-wieners/#comments Tue, 08 Jan 2019 17:09:45 +0000 Administrator Allgemein http://kfetisch.blogsport.de/2019/01/08/lesung-sprengel-fuer-alle-mit-ute-wieners/ Donnerstag // 10.01. // 20.00Uhr

Im Sommer 1987 besetzen junge Leute Gebäude der ehemaligen Schokoladenfabrik Sprengel in der Nordstadt von Hannover. Das Gelände wird zum Magneten für Menschen und Initiativen mit den unterschiedlichsten Motiven. Auch BürgerInnen aus dem Stadtteil unterstützen die BesetzerInnen. Bald heißt es: „Sprengel für alle“. Denn alle sind willkommen.

Der gemeinsame Kampf über die üblichen gesellschaftlichen Schranken hinweg ist die Stärke der BesetzerInnen und gleichzeitig ihre größte Herausforderung. Sie gehen ungewöhnliche Kooperationen ein, hecken grandiose Pläne und Aktionen aus und versuchen sich in improvisierten Baumaßnahmen. Doch wenn es gerade keine Konflikte mit Stadt, Staat und Polizei gibt, werden die Ressentiments untereinander zum Hauptinhalt. Mackertum und Sexismus, Drohungen und Angst bestimmen mehr und mehr den Alltag. Zudem steht das Sprengelgelände im Zentrum der Chaostage, die bundesweit und international Schlagzeilen machen. Schließlich eskaliert der Konflikt zwischen zwei verfeindeten Gruppen, den PunkerInnen und den Autonomen.

Sprengel für alle ist eine packend und witzig erzählte Kultur- und Politikgeschichte der 1980er und 1990er Jahre. Seinen Reiz entwickelt das Buch durch die radikal subjektive Perspektive einer ungewöhnlichen Erzählerin: Mit den Augen dieser ebenso eigensinnigen wie liebenswerten Einzelgängerin verfolgen die LeserInnen den Zusammenstoß verschiedener Strömungen der Polit- und Jugendkulturen. Die angesprochenen Themen sind heute, in Zeiten von steigenden Mieten und Umstrukturierungen in den Stadtteilen, so aktuell wie damals.

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