Bei uns kannst Du neue Bücher lesen und kaufen. Wir bemühen uns ca. alle 8 Wochen eine neue Bücherreihe zu einem bestimmten Thema anzubieten. Dafür bedanken wir uns bei dem tollen Buchladen oh21 in der Oranienstraße in Kreuzberg, die uns diese Bücher zur Verfügung stellen.

Die aktuelle Buchreihe lautet:

„Voices from within“ – die Vereinigten Staaten jenseits des Weißen Hauses

Die Zeiten des „melting pot“ scheinen in den USA ein für allemal vorüber zu sein. Schon immer hat die Hautfarbe über Bildung, soziale Hierarchien und die Möglichkeit zum „pursuit of happiness“ entschieden – selten jedoch schienen die Fronten so verhärtet, die Feindbilder so starr und die Ernüchterung so hoffnungslos wie gerade. „Black lives matter“ bleibt Appell, die Mauer zu Mexiko eine
reelle Option und die Segregation nimmt eher zu denn ab. Nicht zuletzt die Präsidentschaftswahl und vor allem Donald Trump waren Anlass zu dieser Buchreihe, die sich den Abgehängten der Vereinigten Staaten widmet.

J.D. Vance, The Hillbilly Elegy

Nancy Isenberg, White Trash

Howard Zinn, Geschichte des Amerikanischen Volkes

John Edgar Wideman, Brothers and Keepers

George Packer, Die Abwicklung – eine innere Geschichte des neuen Amerika

Atticus Lish, Preparation for the next life

Chimamanda Ngozi Adichie, Americannah

Ta-Nehisi Coates, Between the world and me

Junot Diaz, The wondrous life of Oscar Wao

Diane McKinney Whetstone, Lazaretto

Imbolo Mbue, Behold the dreamers

Russel Banks, Continental Drift

Don De Lillo, Unterwelt

Bücher die schon bei uns standen:

„Das Ende der DDR“

Man muss nicht vom „Ende der Geschichte“ reden, um das Ende der DDR 1990 als bedeutendes Ereignis zu begreifen. Der Übernahme des „Arbeiter- und Bauernstaates“ (DDR über DDR) durch die Bundesrepublik veränderte Alltag und Lebensrealität von Millionen von Menschen. Sie trug auch ihren Teil dazu bei, dass damals wie heute Nationalismus und Rassismus wieder offen zelebriert werden. Und nicht zuletzt wäre die heutige Hegemonie Deutschlands in Europa ohne die Auflösung der DDR nicht möglich gewesen. Eine Auswahl von Büchern, die sich dem Ereignis aus einer Vielzahl von Perspektiven widmet, findet ihr in dieser Buchreihe.

Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts
Peter Richter 1989/1990
Roland M. Schernikau, Königin im Dreck
Deniz Utlu, Die Ungehaltenen.
Katja Illgen, „Zweite Heimat“ Vietnamesen berichten über ihr Leben in Deutschland 1980 – 1995
Birgit Weyhe, Madgermanes
Nevim Cil, Topographie des Außenseiters: Türkische Generationen und der deutsch-deutsche Wiedervereinigungsprozess
Yade Kara, Selam Berlin
Clemens Meyer, Die Nacht, die Lichter
Jonathan Frantzen, Purity
Uwe Timm, Johannisnacht
Stefanie Layha-Aukongo, Kalungas Kind

über musiker_innen

Patti Smith, Just Kids
Dichterin und Ausnahmekünstlerin Patti Smith führt uns in das New York der frühen Siebzigerjahre, in eine Ära, die für sie vor allem von dertiefen Freundschaft zu einem Menschen geprägt wird: dem später zu Weltruhm gelangten Fotografen Robert Mapplethorpe.

Richard Hell, I dreamed I was a very clean tramp
The sharp, lyrical, and no-holds-barred autobiography of the iconoclastic writer and musician Richard Hell, charting the childhood, coming of age, and misadventures of an artist in an indelible era of
rock and roll.

Billie Holiday, Lady sings the blues
Billie Holiday (1915-1959), amerikanische Jazz-Sängerin, schreibt über ihr Leben und ihre Musik. Konfrontiert mit Rassismus, Gefängnis, Prostitution, Drogen und dem großen Musik-Business lebte sie ganz für ihre Hingabe an die Musik des schwarzen Amerika. »Sie hatte wahnsinnig viel zu vergessen, und sie hinterließ eine Menge, was der Erinnerung wert ist.« (Mal Waldon)

Miles Davis, Die Autobiographie
Miles Davis selbst hat die Geschichten erzählt, niedergeschrieben hat sie Quincy Troupe, Hochschullehrer am College von Staten Island, der zudem als Schriftsteller und freier Journalist arbeitet.

Dave van Ronk, Der König von Greenwich Village

Dave Van Ronk war ein US-amerikanischer Gitarrist, Sänger, Songschreiber und eine der treibenden Kräfte des Folk- und Blues-Revivals der 1960er. Zu den Musikern, die Van Ronk förderte, gehörten Bob Dylan, Joni Mitchell und etliche andere.

Peter James Carlin, Bruce (Springsteen)

Peter Ames Carlin zeigt den „Boss“, wie ihn seine Fans bisher noch nicht kannten. Dazu führt er zahlreiche Interviews mit der Familie, der Band, Freunde aus der Kindheit, Freundinnen – und nicht zuletzt Springsteen selbst. „Die bei weitem beste Biografie über den Superstar.“ (Publishers Weekly)

Carlos Moore, The Bitch of a Life (über Fela Kuti)

Der Nigerianer Fela Kuti, Erfinder des Afrobeat, gilt als einflussreichster Musiker Afrikas überhaupt. This Bitch of a Life, die einzige autorisierte Biografie Fela Kutis, basiert auf tagelangen Gesprächen mit Kuti selbst und taucht tief in das Leben dieses so radikalen und oft missverstanden Musikers ein, der 1997 an AIDS starb.

Robert Hilburn, Johnny Cash

As music critic for the Los Angeles Times, Hilburn knew Cash throughout his life: he was the only music journalist at the legendary Folsom Prison concert in 1968, and he interviewed both Cash and his wife June Carter just months before their deaths. Drawing upon a trove of never-before-seen material from the singer’s inner circle, Hilburn creates an utterly compelling, deeply human portrait of a towering figure in country music, a seminal influence in rock, and an icon of American popular culture.

Johan Kugelberg, Born in the Bronx. Die Anfänge des Hiphop
In Born in the Bronx versammelt Johan Kugelberg eindrucksvolle Bilder des Fotografen Joe Conzo, des »Mannes, der die Geburt des Hip Hop fotografierte« (New York Times). Darüber hinaus gibt es Original-Flyer-Artworks der Zeit, persönliche Beiträge von den Großen der Szene wie Grandmaster Caz, la Sunshine, jdl, Mare 139 und Grandwizzard Theodore.

Tracey Thorn, Bedsit Disco Queen
I was only sixteen when I bought an electric guitar and joined a band. A year later, I formed an all-girl band called the Marine Girls and played gigs, and signed to an indie label, and started releasing records. Then, for eighteen years, between 1982 and 2000, I was one half of the group Everything But the Girl. In that time, we released nine albums and sold nine million records. We went on countless tours, had hit singles and flop singles, were reviewed and interviewed to within an inch of our lives. I‘ve been in the charts, out of them, back in. I‘ve seen myself described as an indie darling, a middle-of-the-road nobody and a disco diva. I haven‘t always fitted in, you see, and that’s made me face up to the realities of a pop career – there are thrills and wonders to be
experienced, yes, but also moments of doubt, mistakes, violent lifestyle changes from luxury to squalor and back again, sometimes within minutes.

Jon Saville, Punk. An Aesthetic

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unterm pflaster liegt der strand

Israel
Yoram Kaniuk, 1948

USA
Harry Belafonte, My Song

Pyrenäen
Lisa Fittko, Mein Weg über die Pyrenäen

Barcelona
Enzensberger, Kurzer Sommer der Anarchie
Eduardo Mendoza, Die Stadt der Wunder

Frankreich
Adolfo Kaminsky, Ein Fälscherleben

Griechenland
Vasilis Vassilikos, Z

Italien
Rossana Rossanda, Die Tochter des 20. Jahrhunderts

Ostmitteleuropa
Andrej Stasiuk, tagebuch. Danach geschrieben

Nordafrika
Frantz Fanon, Die Verdammten dieser Erde

Russland/Ex-Sowjetunion
John steinbeck, Russische Reise

Österreich
Kevin Vennemann, Maria Kogoj

Istanbul
Zülfü Livanelli, Serenade für Nadja