Femme*feindlichkeit in queeren Räumen

05.12.19 // 20.00Uhr

Femmefeindlichkeit und (trans*) Misogynie sind keine neuen Themen in queeren Communities. Dass Menschen, die emotional sind, sich um andere kümmern, keine maskulinen oder androgynen Szene-Normen erfüllen und/oder Make-up und Style zelebrieren, in queeren und feministischen Bewegungen zum Teil abgewertet, ignoriert, nicht ernst genommen oder ausgegrenzt werden, wird immer wieder kritisiert. Viele Femmes fühlen sich unsichtbar, nicht zugehörig oder nicht begehrt. Sie machen die Erfahrung, dass ihnen Heterosexualität, eine unpolitische Haltung oder die unreflektierte Reproduktion von patriarchalen Normen zugeschrieben wird.

Dabei ist die Art und Weise, wie sich Femmes durch die Welt bewegen, keine Zustimmung zu patriarchalen, eurozentristischen Körper- und Verhaltensnormen, sondern eine widerständige und queere Wiederaneignung von Praktiken, die als feminin gelten und deshalb abgewertet werden.

In dem Vortrag wird es unter anderem um verschiedene Positionen zu der Frage nach Femme-Privilegien, „Straight Passing“ und Gründen für Femme Invisibility und -feindlichkeit in queer(feministisch)en Räumen gehen.

Darüber sprechen werden:

Jana Haskamp,
mag pommes und queere popkultur. lohnarbeitet als sexualpädagogin, sexualberaterin und als bildungsreferentin. schätzt sensibilität und emotionalität, und hält workshops zu lsbtq*i+ lebensweisen und sexueller bildung in allen lebensaltern

Lisa Haring,
mag alles was gold ist und glitzert. lohnarbeitet als sozialarbeiterin, macht gerade die ausbildung zur sexualpädagogin, schätzt radikale therapie und radical softness und hält workshops zu sexueller und geschlechtlicher vielfalt und queeren familien


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