Hausgemeinschaft „WildeWeser“ und k-fetisch bleiben! Protest-Straßenfest vor unserem Haus

morgen 30.8. 17-20 Uhr // Wildenbruchstr./Weserstr.

Bringt Klappstühle und -tische mit, was zu Essen, Kind und Kegel, Straßenmalkreide und was euch sonst noch einfällt. Es wird Musik und Redebeiträge geben!

Unser Haus (Wildenbruchstr. 85/86 und Weserstr. 164) wurde verkauft.

Die Hausgemeinschaft sorgt sich vor Mieterhöhungen und Verdrängung.

Der Weiterbestand des k-fetisch, sowie der anderen Gewerberäume im Haus
sind konkret gefährdet.

Mit einem Protest-Straßenfest von 17-20 Uhr auf der Kreuzung vor unserem
Haus werden wir in die Öffentlichkeit gehen. Bringt Klappstühle und
-tische mit, vielleicht was zu Essen, Kind und Kegel, Straßenmalkreide
und was euch sonst noch einfällt. Es wird Musik und Redebeiträge geben.

Der neue Besitzer unseres Hauses heißt Akelius. Das ist eins der
europaweit größten Immobilienfirmen. Beim Kauf gibt es ein zusätzliches
Problem: Akelius nutzte dafür eine Konstruktion von Firmen und
Unterfirmen – das heißt dann Umfirmung. Eigentlich gibt es politische
Instrumente, um Mieterinnen und Mieter bei Hausverkäufen vor
Mieterhöhungen und der damit einhergehenden Verdrängung aus den Kiezen
in der Innenstadt zu schützen. Das heißt dann Milieuschutz und
städtisches Vorkaufsrecht. Doch beim Kauf von Akelius und der Umfirmung
wird dieser Schutz umgangen. Nun sagt der Bezirk, er könne uns nicht
helfen.

Wir machen uns Sorgen: Gerade erst wurden die Praktiken von Akelius in
der Presse als „radikale Profitmaximierung“ öffentlich gemacht:
Hochpreisige Neuvermietung nach Modernisierungen sind das zentrale
Geschäftsmodell von Akelius, dabei wird gezielt die Mietpreisbremse
umgangen, einem weiteren politischen Instrument, das die Mieterinnen und
Mieter schützen soll.

Wir fordern den Bezirk Neukölln und den Berliner Senat dazu auf, ihre
Aufgabe, die Interessen der Mieterinnen und Mieter zu schützen ernst zu
nehmen.

Wir fordern das Vorkaufsrecht der Stadt ein – auch für unser Haus –
auch gegen die undurchsichtigen Geschäftspraktiken von Akelius.

Wir hoffen auf eine große öffentliche Unterstützung, denn es betrifft
nicht nur uns, sondern die ganze Stadt.

Schließt euch zusammen – Wir laden alle ein, mit uns zu kämpfen!


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