Feminismus als Feindbild von Rechts

Dienstag // 01.11 // 20 Uhr

Feinbild Feminismus: Aktuelle Mobilisierungen gegen „Gender“ und sexuelle Vielfalt – Vortrag und Diskussion mit dem Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus und dem trouble everyday collective

Ob Pegida, die Stuttgarter „Demo für alle“ oder die AfD – sie alle eint das Feindbild einer Gesellschaft, in der vielfältige geschlechtliche, sexuelle und familiale Lebensweisen die Natürlichkeit traditioneller Geschlechterrollen in Frage stellen. Antifeministisches Denken gehört seit jeher zum Kernbestandteil konservativer und rechter Kräfte im Ringen um gesellschaftliche Hegemonien. Im selbsterklärten Kampf gegen „Genderismus“ und eine angebliche „Frühsexualisierung“ wittert auch die klassische extreme Rechte nach wie vor Anknüpfungspunkte an antifeministische Debatten und Akteure außerhalb der eigenen Szenen.

In der Veranstaltung beleuchtet Juliane Lang vom Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus antifeministisches Denken in unterschiedlichen politischen Spektren und diskutiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Ziel ist es, als Antifaschist*innen gemeinsame Strategien im Umgang mit Renaissancen antifeministischen Denkens zu entwickeln.

Über solche Strategien berichtet auch das trouble everyday collective, das sich als queer-feministische Gruppe mit feministischer Kapitalismuskritik beschäftigt und zu dem Thema das Buch „Krise der sozialen Reproduktion“ geschrieben hat. Als ein weiteres Schwerpunktthema der Gruppe werden sie über ihre Interventionen gegen die neurechte und antifeministische „Bibliothek des Konservatismus“ berichten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe: ‚trotz alledem und alledem‘ – Zur Aktualität feministischer Kämpfe statt.

http://antifa-neukoelln.net/


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