Archiv für Juni 2016

am sonntag, den 03.07 haben wir geschlossen

…her mit dem schönen leben! am sonntag den 03.07 haben wir geschlossen…wir sehen uns dann am dienstag den 05.07 wieder…

documentation: „Out in the Night“

donnerstag // 23.06 // 20:00 uhr

she*claim cinema geht in eine neue Runde: Donnerstag den 23.06. zeigen wir im K-Fetisch die Doku „Out in the Night“ von Blair Dorosh-Walther.

„Under the neon lights in a gay-friendly neighborhood of New York City, four young African-American lesbians are violently and sexually threatened by a man on the street. They defend themselves against him and are charged and convicted in the courts and in the media as a ‚Gang of Killer Lesbians‘.“

2014 / Der Film ist auf Englisch und höchstwahrscheinlich mit englischen Untertiteln (gibt leider keine deutschen, sorry).
Zum Trailer: http://www.outinthenight.com/

Kommt gerne und zahlreich ab 19:30 Uhr ins K-Fetisch. Der Film beginnt um 20:00 Uhr. Eintritt zahlen müsst ihr nicht, könnt aber gerne Spenden für unsere Gruppe dalassen (unsere Empfehlung wäre 0-5 Euro), damit wir auch weiterhin coole Aktionen machen können. Wir freuen uns auf euch!
she*claim cinema

Ανοιχτοί λογαριασμοί /Unbeglichene Schuld(en)

Donnerstag /16.6. / 20:00 uhr:

Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der (Waffen-)SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland.

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.
Das Stück spannt den Bogen von dem historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen Kämpfen der Überlebenden. Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS- und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungskläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften. Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.