No more crossing! Ein Abend zu praktischer Fluchthilfe

Donnerstag // 24. September // 20.00 Uhr

„Schlepper“, „Schleuser“, „Menschenhändler“: An markigen Worten zur Dämonisierung der Fluchthilfe nach Europa fehlt es nicht. Es sind die hochgerüsteten EU-Außengrenzen, die Geflüchtete zu beschwerlichen und häufig tödlichen Routen zwingen. Im offiziellen Diskurs werden aber die Dienste kommerzieller FluchthelferInnen für das Sterben verantwortlich gemacht, die Geflüchteten werden in diesem Diskurs zu „Schlepperopfern“.

Nach zahlreichen politischen Initiativen zur kollektiven Fluchthilfe fordern nun die Geflüchteten im türkischen Edirne und in Istanbul in der Kampagne #NoMoreCrossing, niemals wieder über das Meer flüchten zu müssen.

Der Regisseur Tuna Kaptan zeigt seinen Film „Nacht Grenze Morgen“, den er zusammen mit Felicitas Sonvilla gedreht hat. Er portätiert zwei selbst geflohene junge Männer, die nun Geflüchteten von der Türkei nach Griechenland helfen.

Das Watch The Med Alarmphone berichtet anschließend über die Entwicklung der Fluchten über die zentrale und die östliche Mittelmeerroute.

Das Kollektiv Peng! erklärt seine Kampagne „Shutteln statt Schmuggeln“.

Am Ende berichten wir über die Kampagne #NoMoreCrossing und tragen Informationen zu Fluchthilfe-Konvois von Slowenien, Kroatien und anderen südosteuropäischen Ländern zusammen.

Mehr Infos:
http://alarmphone.org/de
http://www.fluchthelfer.in
https://twitter.com/#crossingnomore
http://thoseattheborder.com