Archiv für April 2015

»Staatenlos durch die Nacht« Anarchism’s past, present and future

Wednesday // April 29. // 8 p.m
Mittwoch // 20.00 Uhr

Anarchism’s past, present and future – A panel discussion hosted by Phase 2, Zeitschrift gegen die Realität

Radical individualism, revolutionary romanticism, atheoretical actionism, or antiauthoritarian communism? Anarchism has taken many different forms and historical manifestations. The journal Phase 2 hosts a critical examination of anarchism in its newly published 50th issue.

To mark this occasion, journal contributors Julia Hoffmann (Jungle World), Blair Taylor (Institute for Social Ecology), and Carl Melchers (Phase 2) will discuss the past present and future of the anarchist tradition, examining its historical evolution in theory and practice, proximity to historical fascism, most recent manifestations, and its current political relevance and limitations as a form of radical social critique. The discussion will take place in English and will be moderated by Bini Adamczak (jour fixe initiative berlin).

The current issue of Phase 2 is available in German.

Wednesday, April 29, 2015, 8 p.m

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»Staatenlos durch die Nacht«

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Anarchismus – Eine Podiumsdiskussion der Phase 2, Zeitschrift gegen die Realität

Konsequentester Individualismus, revolutionäre Romantik, theorieloser Aktionismus, antiautoritärer Kommunismus – der Anarchismus hat viele Gesichter und Erscheinungsformen. Unter dem Titel “Staatenlos durch die Nacht” unternimmt die Zeitschrift Phase 2 in ihrer aktuellen– und zugleich 50. – Ausgabe eine kritische Bestandsaufnahme des Anarchismus.

Anlässlich dessen sprechen die AutorInnen Julia Hoffmann (Jungle World), Blair Taylor (Institute for Social Ecology) und Carl Melchers (Phase 2) über Aktualität und Kritik des Anarchismus, Widersprüche und Nähe zum historischen Faschismus sowie die politische Perspektiven einer radikalen Gesellschaftskritik. Moderiert wird die Diskussion von Bini Adamczak (jour fixe initiative berlin).

Die Podiumsdiskussion wird auf Englisch sein, die aktuelle Ausgabe der Phase 2 ist in deutscher Sprache erhältlich.

Achtung

Wir haben diesen Samstag erst ab 18.00 Uhr geöffnet, denn es gibt was zu feiern! Und deswegen haben wir am Sonntag dann auch zu.

Filmscreening „Eine Generation“

Mittwoch // 15.04. // 20.00

Die Gruppe Solidarnost zeigt den Filmklassiker von Andrzej Wajda von 1955 über das Schicksal polnischer Jugendlicher während der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg. Es gibt einen kurzen Einführungsvortrag mit anschließender Diskussion.

OmU pl/eng. | 96 Min.

IQ-Tests, Sonderschulen, Extra-Klassen – Ausgrenzung von Roma-Kindern in Europa heute

!!!!!Veranstaltung findet um 12.00 mittags statt!!!

Mittwoch // 08.04. // 12.00

Anlässlich des Internationalen Tags der Sinti und Roma am 8. April laden der Jugendverband von Roma und Nicht-Roma Amaro Foro e.V. und Amnesty International Deutschland zu einer öffentlichen Veranstaltung ein:

Der 8. April ist der Internationale Tag der Sinti und Roma und wird von Roma überall auf der Welt gefeiert. Dieser Tag geht auf die erste weltweite Roma-Konferenz in London 1971 zurück, welche im Kampf der Roma um Würde und Teilhabe sehr bedeutend war. Der 8. April ist zugleich ein Tag, um auf die noch immer anhaltende Diskriminierung und soziale Ausgrenzung von Roma aufmerksam zu machen. Davon sind auch viele Roma-Kinder betroffen, die Stigmatisierung bereits in jungen Jahren erleben.

In seinem Vortrag informiert der Romani-Experte Prof. Dr. Hristo Kyuchukov über „IQ-Tests mit Roma-Kindern im Nationalsozialismus und im heutigen Europa“. Der Vortrag dokumentiert diese wenig bekannte Diskriminierungspraxis in europäischen Staaten und zeigt erschreckende Parallelen zu Selektionsmethoden in NS-Deutschland auf.

Im anschließenden Gespräch mit Prof. Dr. Kyuchukov und Marie Piper, Koordinatorin der deutschlandweiten Antirassismus-Arbeit bei Amnesty International, geht es um Ausgrenzung durch Bildungsbenachteiligung. Die Abschiebung von Roma-Kindern in Sonderschulen und segregierte Klassen ist in Europa auch heute noch die Regel. Die Folgen: frühe Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung und verringerte Chancen auf Bildungsaufstieg. Auch die Erfolgsaussichten von Berliner „Willkommensklassen“, in denen Kinder teils über mehrere Jahre „festhängen“, sind in diesem Zusammenhang zu hinterfragen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird auch die 15-minütige Theaterperformance „Die Tür“ des Rroma Aether Klub Theaters von Slavisha Markovic aufgeführt.
Um 14 Uhr werden wir gemeinsam zum Kanal gehen und Blumen ins Wasser legen, wie es jedes Jahr am Tag der Roma überall auf der Welt geschieht.

Wenn Sie sich weiter informieren möchten oder Kontakt zu uns aufnehmen wollen, besuchen Sie unsere Website www.amaroforo.de oder schreiben Sie uns eine E-Mail an presse@amaroforo.de.